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Vintage-Hochzeiten: Alle Infos zum beliebten Hochzeitstrend

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Vintage-Hochzeiten stehen bei Brautpaaren rund um den Globus schon seit einigen Jahren hoch im Kurs. Fast hat es den Eindruck, dass man ohne eine Vintage-Hochzeit heutzutage gar nicht mehr up to date ist. Tatsächlich sind die romantisch-verspielten, aber dennoch unkonventionellen Looks, die eine solche Vintage-Hochzeit mit sich bringt, aber auch einfach zu schön, um sich dagegen zu wehren. Was zukünftige Frischvermählte rund um ihre persönliche Traum-Vintage-Hochzeit unbedingt wissen sollten, wird nachfolgend detailliert erläutert.

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Tipp 1: Entscheidet euch für eine Stilrichtung

Keine Vintage-Hochzeit gleicht der anderen – das liegt daran, dass man bei Vintage-Hochzeiten einfach nach Herzenslust schöne Dinge aus vergangenen Zeiten miteinander kombinieren kann. Nichtsdestotrotz lohnt es sich eine Grundrichtung festzulegen. So gibt es Vintage-Hochzeiten, die im Retro-Stil der 1960er oder 1970er Jahre gefeiert werden, ebenso wie Vintage-Hochzeiten im Look der goldenen 20er. Zwar können die hier jeweils zugehörigen Dekoelemente durchaus miteinander kombiniert werden, allerdings kann dieser Stilmix mitunter schnell unruhig und unstimmig wirken. Ihr könnt euch nicht auf eine einzige Richtung festlegen? Dann überlegt euch am besten zwei Grundtendenzen: Glamour und Hippie, Rockabilly-Vintage und Art-Deco – auch das kann funktionieren, wenn ein stimmiges Konzept ausgemacht wurde.

Tipp 2: Kombiniert bei Deko und Location

Bei einer Vintage-Hochzeit ist es vor allem die Deko, die im Fokus steht. Hier lohnt es sich mit einzelnen Elementen zu spielen, die nicht immer auf den ersten Blick zusammenpassen müssen. Während moderne Hochzeiten meist „wie aus einem Guss“ wirken, sind es bei einer Vintage-Hochzeit gerade die vielen kleinen Ecken und Kanten, die den besonderen Charme ausmachen. So könnt ihr beispielsweise bei der Bestuhlung auf eine Kombination aus rustikalen Holzstühlen, gemütlichen Sesseln und modernen Design-Sitzgelegenheiten setzen. Auch bei der Tischdeko kann nach Herzenslust gemixt werden: Einmachgläser und leere Flaschen mit Blümchen darin, oder bemalte Blechdosen, in denen Kräuter stecken – die Auswahl an Möglichkeiten ist überwältigend vielseitig. Grundsätzlich gilt: Gerade die Dinge, die auf den ersten Blick nicht unbedingt zusammenpassen, harmonieren bei einer Vintage-Hochzeit manchmal ganz besonders hervorragend.

Tipp 3: Stöbert auf Flohmärkten und in Antikläden

Wer nicht gerade einen Wedding- oder Event-Planer mit der Organisation der Vintage-Hochzeit beauftragt, hat im Vorfeld meist allerhand zu tun. Die vielen Vintage-Objekte, mit denen die Hochzeitslocation dekoriert werden soll, müssen schließlich im Vorfeld überhaupt erst einmal zusammengesammelt werden. Zwar könnt ihr viele nachgemachte Vintage-Objekte heute auch ganz normal im Laden kaufen – den wirklichen Vintage-Charme bekommt ihr aber meist nur, wenn die Dinge wirklich zu 100% retro sind. Besonders viel Glück hat man oft bei Haushaltsauflösungen, auf Flohmärkten oder in Antikgeschäften. Hierbei gilt es allerdings den Preis im Auge zu behalten: Trödelhändler wissen ganz genau, dass die Vintage-Hochzeit aktuell voll im Trendliegt und haben ihre Preise entsprechend angepasst. Auf einem Flohmarkt lassen sich bei Privatverkäufern deshalb häufig eher mal Schnäppchen für den kleinen Geldbeutel finden. Wichtig: Wer die Deko für seine Vintage-Hochzeit eigenhändig zusammenstellen und zusammensuchen möchte, sollte hierfür genügend Zeit einplanen. Flohmärkte und Co. haben vor allem im Sommer Saison und nicht immer findet man genau das, was man sucht.

Tipp 4: Selbst Hand anlegen und Deko basteln

Eine Vintage-Hochzeit ist ideal, um die eigene kreative Ader ausleben zu können. Dabei muss man sich übrigens keine Sorgen machen, wenn irgendwas mal nicht perfekt ist: Denn der originale Vintage-Look bietet viel Raum für kleine Macken oder Unebenheiten – schließlich macht ja genau das den Charme dieses Stils aus. Bastelideen, um bei der eigenen Vintage-Hochzeit etwas Geld zu sparen und für einen noch individuelleren Look zu sorgen, gibt es viele. So kann man beispielsweise Girlanden selber basteln. Kunstvoll in Bäumen und Hecken aufgehangen, sorgen sie vor allem bei einer Vintage-Hochzeit im Freien für ein stimmungsvolles Ambiente. Auch selbst gebastelte Lampions (am besten mit LEDs bestücken) und Pompoms machen sich als Dekoobjekte in Bäumen und auf Tischen überaus gut. Dasselbe gilt für die restliche Tischdekoration: Wer gern häkelt oder klöppelt kann kleine Spitzendecken anfertigen und diese für die Tischdeko nutzen. Klar, dass auch selbst bestickte Tischdecken mit verspielten Blümchenmustern stets ein Dauerbrenner sind. Ebenfalls toll: Gläser und Geschirr verzieren. Das kann man ganz unkompliziert mit spezieller Farbe erledigen, die es in jedem Bastel- oder Hobbyladen gibt. So zaubert ihr im Handumdrehen ein stimmungsvolles Nostalgie-Flair an jeden Tisch – selbst wenn Gläser und Teller nur aus dem örtlichen Möbelhaus stammen. Doch Vorsicht: Nehmt euch bei Bastelarbeiten nicht zu viel vor. Schließlich müsst ihr euch im Vorfeld eurer perfekten Vintage-Hochzeit noch um viele andere Aufgaben kümmern. Lasst euch deshalb am besten von guten Freunden, den Trauzeugen und Brautjungfern sowie den Eltern helfen. Gemeinsam zu basteln macht schließlich noch viel mehr Spaß!

Tipp 5: Hochzeitskleid und Hochzeitsanzug im Vintage-Look auswählen

Damit die Vintage-Hochzeit zu einem rundum stimmigen Gesamterlebnis wird, müssen natürlich auch Brautkleid und Hochzeitsanzug entsprechend angepasst werden: Dabei kann man entweder direkt auf Second-Hand-Mode zurückgreifen oder geschickt kombinieren, um den Vintage-Look zu komplettieren. Wer lieber keine gebrauchte Kleidung am eigenen Hochzeitstag tragen will, nutzt am besten verschiedene Accessoires, um nicht aus dem Motto zu fallen: Bei Männern können sich eine Fliege, Hosenträger, ein Zylinder oder ein paar Wildblumen am Revers empfehlen. Frauen tragen hingegen am liebsten Vintage-Hochzeitskleider, verziert mit viel Spitze und Häkeldetails. Für den letzten Feinschliff sorgen geflochtene Zöpfe, ein Kranz aus Wildblumen oder antiker Schmuck, der jeder Braut gut zu Gesicht steht. Übrigens: Je nachdem, wie exakt ihr eure Hochzeit am Vintage-Motto ausrichten wollt, kann es sich lohnen auch den Gästen eine passende Garderobe zu empfehlen. Allerdings muss man in diesem Zusammenhang aufpassen, dass die ganze Feier nicht nach einer Verkleidungsparty aussieht und dass alle Gäste sich wohlfühlen. Wer also keine Lust hat, im Vintage-Look zu kommen, sollte hierfür keine bösen Blicke ernten müssen. Extratipp: Damit ihr eure Vintage-Hochzeit mit all den vielen raffinierten und individuellen Details nie vergesst, lohnt es sich in einen erfahrenen Hochzeitsfotografen zu investieren. Dieser hält eure Vintage-Hochzeit in ihrer gesamten Schönheit fest und schießt Fotos, die euch für immer die schönsten Momente dieses besonderen Tages ins Gedächtnis zurückholen.

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